KI für Steuerkanzleien
Mandanten-Chatbots, automatische Belegverarbeitung und intelligente Posteingangs-Triage – speziell für Steuerberater entwickelt
Steuerkanzleien stehen unter Druck
Fachkräftemangel, steigende Mandantenzahlen, immer komplexere Anforderungen: Viele Kanzleien sind ausgelastet und haben kaum Kapazitäten für strategische Themen. KI kann genau hier ansetzen – sie übernimmt zeitraubende Routine und schafft Freiraum für Beratungsleistungen.
Wir entwickeln KI-Lösungen speziell für Steuerkanzleien: Mandanten-Chatbots, die typische Fragen zu Steuererklärung, Fristen und Dokumenten automatisch beantworten. Belegerkennung, die Eingangsrechnungen vorkontiert. VoiceBots, die Anrufe entgegennehmen und Mandanten-Termine vereinbaren. Wir planen jede Lösung mit Blick auf Datenschutz und Berufsrecht, auf Wunsch mit DATEV-Anbindung.
Funktionen und Leistungen im Überblick
- Mandanten-Chatbot
- Beantwortet Fragen zu Fristen, Dokumenten, Mandanten-Bereich, Status. 24/7 verfügbar – entlastet Ihr Sekretariat enorm.
- Belegerkennung & Vorkontierung
- KI liest Eingangsrechnungen, extrahiert relevante Daten und erstellt Buchungsvorschläge – Schnittstelle zu DATEV oder anderen Systemen.
- VoiceBot für Anrufannahme
- Telefonassistent, der Mandantenanfragen entgegennimmt, Termine vereinbart und das Sekretariat entlastet.
- Posteingangs-Triage
- KI klassifiziert E-Mails (Mandanten, Behörden, Werbung), schlägt Antworten vor und routet an die richtige Person.
- Mitarbeiter-Wissensbasis
- Interner KI-Assistent, der Steuerthemen, Hausstandards und Prozesse für Ihr Team verfügbar macht.
- DSGVO & Berufsrecht
- Wir planen jede Lösung mit Blick auf Datenschutz und Ihre Verschwiegenheitspflicht, setzen bevorzugt auf Rechenzentren in Deutschland oder der EU und nennen Ihnen alle beteiligten Dienstleister. Die datenschutz- und berufsrechtliche Prüfung liegt bei Ihnen.
Was der Assistent nicht macht
Ein Assistent in einer Kanzlei hat Grenzen, und die sollten vor der Einrichtung feststehen, nicht danach.
Er trifft keine Entscheidung über Belege. Bei der Belegerkennung schlägt er eine Zuordnung vor. Freigegeben wird sie von einem Menschen in der Kanzlei.
Er gibt sich nicht als Mitarbeiter aus. Anrufer hören am Anfang, dass sie mit einem Assistenten sprechen.
Er ersetzt das Sekretariat nicht. Er nimmt ab, wenn dort niemand abnehmen kann, und sortiert vor.
Ihr konkreter Nutzen
Sekretariat um 30–50 % entlastet
Standardanfragen, Termin-Koordination und Posteingangs-Sortierung erledigt KI – Ihr Team gewinnt Zeit für anspruchsvollere Aufgaben.
Schneller Mandantenservice
Mandanten bekommen rund um die Uhr Antworten auf Standardfragen, was die Zufriedenheit deutlich erhöht.
Kanzleiabläufe im Blick
Wir gehen Ihre Kanzleiabläufe mit Ihnen durch und beschreiben jede Lösung so, dass Sie sie datenschutz- und berufsrechtlich prüfen können.
So gehen wir vor
Kanzlei-Audit
Wir analysieren Ihre Prozesse und identifizieren die größten Zeitfresser – kostenlos und unverbindlich.
Quick-Win wählen
Wir starten mit einer fokussierten Lösung (z.B. Chatbot oder Belegerkennung) – schneller, sichtbarer Erfolg.
Implementierung
Setup in 4–8 Wochen inkl. DATEV-Anbindung, Datenschutzkonzept und Schulung.
Erweiterung
Nach erfolgreichem Pilot Ausweitung auf weitere Use-Cases – Schritt für Schritt.
Typische Anwendungsfälle
- Mandanten-Chatbot für Standardanfragen
- Automatische Belegerkennung & Vorkontierung
- VoiceBot für Anrufannahme & Terminvereinbarung
- Interner KI-Assistent für Mitarbeiter
- Posteingangs-Sortierung mit KI
- Auswertung & Reporting auf Knopfdruck
Verschwiegenheit und Mandantendaten
Für Steuerberater gilt die Verschwiegenheitspflicht nach § 57 Absatz 1 Steuerberatungsgesetz, strafbewehrt über § 203 Strafgesetzbuch. Sie erstreckt sich auf Personen und Dienstleister, die an der Berufsausübung mitwirken. § 62a Steuerberatungsgesetz regelt, unter welchen Bedingungen Leistungen ausgelagert werden dürfen.
Praktisch heißt das dreierlei.
Wir setzen bevorzugt auf Rechenzentren in Deutschland oder der EU. Beim Telefonassistenten und je nach Lösung auch bei anderen Anwendungen sind Dienste beteiligt, die Daten in den USA verarbeiten können. Welche das sind, sagen wir Ihnen vorher.
Es gibt einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO und eine Verpflichtung zur Verschwiegenheit, die dem Berufsrecht entspricht. Beides liegt vor der Einrichtung vor.
Der Assistent erhebt am Telefon nur, was für den Rückruf nötig ist: Name, Rufnummer, Anliegen in Stichworten. Steuerliche Sachverhalte werden nicht abgefragt.
Wer es genauer wissen will: Im Beitrag „DSGVO-konforme KI-Lösungen" steht, worauf es beim Einsatz von KI-Assistenten ankommt, und im Beitrag „Lokale KI oder Cloud" geht es um die Frage, wann Verarbeitung im eigenen Haus sinnvoll ist.
Häufige Fragen
Ist KI in der Steuerkanzlei mit dem Berufsrecht vereinbar?
Grundsätzlich ja, wenn die Lösung passend aufgebaut ist. Wir setzen bevorzugt auf Hosting in Deutschland oder der EU, nennen Ihnen alle beteiligten Dienstleister mit Standort, auch solche außerhalb der EU, schließen Auftragsverarbeitungsverträge ab und verpflichten uns zur Verschwiegenheit. Ob Ihr konkreter Einsatz berufsrechtlich zulässig ist, klären Sie mit Ihrer Steuerberaterkammer oder einer Anwaltskanzlei.
Gibt es eine DATEV-Anbindung?
Ja, wir können Belegerkennung und andere Workflows direkt an DATEV (Unternehmen online, etc.) anbinden.
Was kostet KI für meine Kanzlei?
Einstieg ab 1.500 € (Chatbot) bis 10.000 € (komplette Beleg- und Postverarbeitung). Konkretes Angebot nach kostenfreiem Audit.
Wie lange dauert die Implementierung?
Chatbot in 4–6 Wochen, komplexere Lösungen 8–12 Wochen.
Ersetzt KI mein Personal?
Nein. KI nimmt Ihrem Team Routine ab – damit Mitarbeiter mehr Zeit für komplexe Beratung, fachliche Tiefe und persönliche Mandantenkontakte haben.
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